„Meins!“ – ein Wort, das Eltern regelmäßig zu hören bekommen, vor allem im Alter zwischen 2 und 5 Jahren. Ob auf dem Spielplatz, im Kindergarten oder beim Besuch im Indoorspielplatz: Das Thema Teilen ist für Kinder eine echte Herausforderung. Aber warum fällt es so schwer – und wie können Eltern damit umgehen?
Das Verlangen, Dinge für sich zu behalten, ist ein natürlicher Teil der frühkindlichen Entwicklung. Kleinkinder befinden sich in der Phase des Ich-Bewusstseins – sie entdecken gerade, dass sie eine eigenständige Person mit eigenen Bedürfnissen sind. Das Lieblingsspielzeug abzugeben, bedeutet in ihrer Welt: Ich verliere etwas von mir selbst.
Auch das Verständnis von Besitz und sozialem Miteinander entwickelt sich erst mit der Zeit. Kinder müssen erst lernen:
• wie man wartet,
• wie man sich in andere hineinversetzt,
• und dass das Teilen auch positive Seiten hat – wie Freude oder Gemeinschaft.
Diese Reifung braucht Zeit, Geduld – und Begleitung.


